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Hohe Dom St. Martin Mainz, Foto: Michael Tillmann


Gott ist Mensch geworden, damit er bei uns sei im Leid, aber auch in der Freude, und wir haben ihn hier wie dort nötig.

 

Karl Barth 

 

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Bibelwort: Johannes 2,1-11 (zum Evangelium vom 2. Sonntag im Jahreskreis)


Bibelwort: Johannes 2,1-11

Frage ich zum Beispiel Firmlinge nach dem ersten Wunder Jesu, wird einiges genannt, das Weinwunder auf der Hochzeit von Kana ist sehr selten darunter. Und wenn ich es ihnen dann sagen, dass Jesus für sein erstes Wunder nichts wichtiger war, als auf einer feucht-fröhlichen Hochzeit Wasser in Wein zu verwandeln, damit das Fest nicht vorzeitig zu Ende ist, dann wollen sie es nicht so recht glauben.

Anscheinend hat Jesus zunächst ähnlich reagiert. Als ihn seine Mutter auf den zur Neige gehenden Wein hinweist, weist er sie zurück: Meine Stunde ist noch nicht gekommen – und greift dann dennoch ein. Woher der Sinneswandel? Natürlich kann ich nur spekulieren. Aber vielleicht hat ihn das überquellende Vertrauen seiner Mutter – Was er euch sagt, das tut! – die überbordende Fülle des Glaubens vor Augen geführt. Und das sage ich dann auch den Firmlingen: Glaube ist Fülle, die kein Ende kennt: Fülle an Vertrauen, an Liebe, an Freude. Glaube ist ein Fest, das nicht aufhört. Und deshalb ist das Weinwunder von Kana meiner Ansicht nach ein passendes Wunder für den Beginn von Jesu Wirken.

Michael Tillmann

Quelle: Bermoser + Höller Verlag AG


Bild 1 links: © Peter Weidemann

Bild 2 links: © Kindermissionswerk

In: Pfarrbriefservice.de



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