Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz
Nordhausen

Liturgie - ZwischenTÖNE im September

Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.

In der Rubrik ZwischenTÖNE erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.

                     FÜR MONAT
                 September


Wir beten um eine gerechte und nachhaltige Verwaltung des Wassers, einer überlebens-wichtigen Ressource, so dass alle in gleicher Weise Zugang dazu haben.




Foto: Peter Kane


3. September

Im September feiert die Kirche zwei ihrer größten Kirchenlehrer. Am 3. September Gregor den Großen (gest. 604). Er lebte als Mönch, bis er am 3. September 590 zum Bischof von Rom geweiht wurde. Die Liturgie war ihm ein großes Anliegen, der nach ihm benannte Gregorianische Choral erfüllt noch heute Kirchen und Klöster mit seiner Schönheit und Klangfülle. Am 30. September gedenken wir des heiligen Hieronymus. Ihm verdanken wir die „Vulgata“, die maßgebliche lateinische Bibelübersetzung. Sie und viele Kommentare zu den heiligen Texten sind das Lebenswerk dieses Kirchenvaters (gest. 420).



Foto: Michael Tillmann

8. September

Drei „kleine“ Marienfeste im September – wie kleine Fenster in das Leben der Gottesmutter: Am 8.September: Mariä Geburt – zur Freude ihrer Eltern Joachim und Anna und durch göttliches Wirken. 12. September: Maria Namen erinnert an Marias Wirken in der Not der Menschen. Am Fest Mariä Schmerzen (15. September) erinnern wir uns an die Schmerzen der Mutter angesichts ihres getöteten Sohnes.




Foto: picture alliance/ZB|Sascha Steinach

13. September

Der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel am 13. September steht unter dem Motto: „Menschliche Stimmen und Gesichter bewahren“. Papst Leo XIV. setzt sich in seiner Botschaft zum Welttag mit den Gefahren der Künstlichen Intelligenz auseinander. Er schreibt: „Wenn wir in unserer Wachsamkeit nachlassen, läuft die digitale Technologie jedoch Gefahr, einige Grundpfeiler der menschlichen Zivilisation, die wir bisweilen für selbstverständlich halten, radikal zu verändern. Durch die Simulation menschlicher Stimmen und Gesichter, von Weisheit und Wissen, Bewusstsein und Verantwortung, Empathie und Freundschaft greifen die als künstliche Intelligenz bekannten Systeme nicht nur in Informationsökosysteme ein, sondern dringen auch in die tiefste Ebene der Kommunikation ein, nämlich die der menschlichen Beziehungen.“




Mal ganz nebenbei...

Am diesjährigen Welttag der sozialen Kommunika-tionsmittel "feiert" unsere Homepage ihren 
27. Geburtstag

Wie schnell allerdings "garantierte" Aussagen überholt sind bzw. nicht aufrechterhalten werden (können), zeigt nebenstehendes Bild. 
Noch vor zwei Jahren war die Internet-Redaktion der Auffassung, man wäre nicht auf eine sog. Künstliche Intelligenz (KI) angewiesen. 
Unsere Erfahrungen aus dem zurückliegenden Zeitabschnitt zeigen aber - auch wir lernen hinzu - dass Vieles sehr viel einfacher werden kann bzw. erst möglich wird, wenn KI "mit ins Boot" geholt wird.

Zwei Beispiele sollen das verdeutlichen:
1. Für den Header (das oberste Bild einer Seite) suchen wir jede Woche, aktuell zum jeweiligen Evangelientext, ein aussagekräftiges Bild. Um nicht stundenlang in den uns zur Verfügung stehenden Bild-Archiven - oft erfolglos - suchen zu müssen, lassen wir uns - immer öfter - ein Bild von ChatGPT "zeichnen" (siehe  hier).
2. In einigen Fällen wird uns Bildmaterial zur Verfügung gestellt, welches aus Printmedien oder Internetportalen stammt. Um nicht mit dem Urheberrecht in Konflikt zu geraten, lassen wir uns lieber von KI ein Symbolbild erstellen. Das muss nicht zwangsläufig mit der Wirklichkeit zu 100% übereinstimmen, stellt aber den Bezug zum jeweiligen Text her [siehe  hier (Göllinger Klosterturm)].

Mal sehen, was im neuen "Lebensjahr" interes-sant werden kann...

Bleiben Sie an/auf unserer Seite!




Foto: Peter Kane

21. September
Am 21. September gedenkt die Kirche des alttestamentlichen Propheten Jona, dessen drei Tage im Bauch des Wals als Symbol gesehen wurden für die Zeit Jesu im Grab.







Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
Bild im Header: siehe Hinweis auf Seite "Liturgie"

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