Liturgie - ZwischenTöne im Oktober
Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.
In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.
FÜR MONAT |
|
Foto: Roswitha Tillmann | 1. Oktober In der orthodoxen Kirche gibt es am 1. Oktober das Fest „Mariä Schutz und Fürbitte“. Wir können uns im Rosenkranz dem Schutz Marias anvertrauen. |
Foto: Peter Kane | 7. Oktober Auch wenn das Rosenkranzfest am 7. Oktober gefeiert wird, sind wir den ganzen Monat (und darüber hinaus) eingeladen, den Rosenkranz zu beten: In jedem Ave Maria steht uns die Gottesmutter vor Augen. Sie geht als Wegbegleiterin mit uns, in den frohen Lebensabschnitten genauso wie in den mühsamen und leidgeplagten. |
Foto: Michael Tillmann | 15. Oktober Sie heißt „die Große“ und war die allererste Frau, die den Titel „Kirchenlehrerin“ verliehen bekam; das war 1970, und seither sind nur drei weitere dazugekommen. Sie gilt als unvergleichbare Mystikerin und war zugleich organisatorisch und kirchenpolitisch äußerst aktiv: Wir feiern die heilige Teresa von Avila (1515-1582). Nach schwerer Krankheit erlebt sie ihre erste Bekehrung und findet 15 Jahre danach in einer Begegnung mit Christus (1554) zur „endgültigen Bekehrung“, zum „neuen Leben“, wie sie es nennt. In all dieser Zeit pflegt sie das innere Gebet. Mit ihren Worten sind wir an ihrem Gedenktag eingeladen zu beten: „Dein bin ich, für dich geboren, was verlangst du zu tun mit mir? Dein bin ich, du hast mich geschaffen, dein, du hast mich erlöst, dein, du hast mich ertragen, dein, du hast mich berufen, dein, du hast mich erhalten, dein, du hast mich nicht verlorengehen lassen – was verlangst du zu tun mit mir?“ |
Foto Michael Tillmann | 18. Oktober Am 18. Oktober feiern wir das Fest des Evangelisten Lukas, der als Verfasser des 3. Evangeliums und der Apostelgeschichte gilt und Reisegefährte des Apostels Paulus war. Er kam der Legende nach in Antiochien zur Welt und wurde Arzt. Als Evangelist gibt Lukas den Armen und den Frauen eine besondere Stellung. Er bringt uns den betenden Jesus besonders nahe und spricht am häufigsten von allen Evangelisten vom Heiligen Geist. Der zweite Band seines Evangeliums, die Apostelgeschichte, ist geradezu eine Wirkungsgeschichte des Gottesgeistes. |
Foto: Peter Kane | 21. Oktober Die Kirche feiert im Oktober mit der heiligen Ursula (Gedenktag: 21. Oktober) und dem heiligen Franz (Gedenktag: 4. Oktober) zwei sehr unterschiedliche Heilige, die eines dennoch gemeinsam haben: Ihr Ja zu Christus, zum Zeugnis, das nur jede und jeder persönlich geben kann – im normalen Alltag und auch in Bedrängnis. |
Grafik: © missio | 25. Oktober 2026 begeht die Weltkirche den 100. Welmis-sionssonntag. |
Grafik: © missio | Erinnerung an Heinrich Hahn (1800–1882) Heinrich Hahn gründete den Franziskus-Xaverius-Verein (1841/42 staatlich und kirchlich anerkannt), aus dem 1922 das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen hervorging. „Christus, meine Hoffnung“ war sein Lebensmotto. Als Familienvater, Arzt, Katholik und Lokalpolitiker prägte er das politische, soziale und religiöse Leben in seiner Heimatstadt Aachen. Heinrich Hahn war ein tiefgläubiger Katholik und leiden-schaftlicher Christ, der aus seinem Glauben heraus die Aufgabe spürte, sein Leben in den Dienst der Menschen zu stellen. |
Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
Bild im Header: siehe Hinweis auf Seite "Liturgie"







