Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

Liturgie - ZwischenTöne

Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.

In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.


Monat Februar



Wir beten, dass unheilbar kranke Menschen und ihre Familien immer die notwendige Pflege und Begleitung erhalten, sowohl in medizinischer als auch in menschlicher Hinsicht.



Foto: Michael Tillmann



Am 3. Februar feiert die Kirche das Fest des heiligen Blasius. Wir sind eingeladen, den Blasiussegen zu empfangen. Dabei geht es um das, was uns im Hals stecken bleibt; um das, was uns wie ein Kloß im Hals sitzt und nicht weichen will: Zukunftsangst, Sorge, Enttäuschung, Frust. Möge uns der Blasiussegen davon befreien und uns von diesen Beschwerden erlösen.

Foto: Peter Kane



Am 5. Februar feiert die Kirche das Fest der heiligen Agatha von Catania (um 225-250). Weil die junge Frau sich Christus geweiht hatte, wies sie die Annäherungsversuche des heidnischen Statthalters ab. Aus Rache ließ dieser Agatha aufs Schlimmste demütigten und zu Tode foltern. Die Geschichte spiegelt die Qualen wider, die Christen in der Verfolgung erdulden mussten. Bis heute müssen Menschen entsetzlich leiden, weil sie sich zu Christus bekennen.



Foto: Peter Kane



Am 11. Februar 1858 ist dem Mädchen Bernadette Soubirous in Lourdes die Gottesmutter erschienen. Bis heute kommen unzählige Menschen in das Heiligtum von Lourdes, um sich dort der Gottesmutter ganz anzuvertrauen. Und Maria schenkt ihnen auch heute noch ihre Gegenwart, sie nimmt alle Menschen an ihre Hand.
Die Kirche begeht an diesem Tag den Welttag der Kranken.


Grafik: Karl Knospe



Aschermittwoch am 14. Februar

Das Aschenkreuz ist Aufforderung, sich Jesus zum Vorbild zu nehmen. Auch sein Leben trug Verwundungen. Aber Jesus ist an diesen Verwundungen innerlich nicht zerbrochen. Er hat sie hineingenommen in seine Beziehung zum Vater.

Foto: Karl-Heinz Lenzner



Das Fest „Kathedra Petri“ am 22. Februar erinnert an die Übernahme des römischen Bischofsstuhls durch den Apostel Petrus – verbunden mit der Übertragung des besonderen Hirtenamtes, des Papstamtes mit den dazugehörenden Vollmachten an den Jünger Jesu.

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
Bild 1: Foto: Michael Tillmann
Bild 2: Foto: Peter Kane
Bild 3: Foto: Peter Kane
Bild 4: Grafik: Karl Knospe
Bild 5: Foto: Karl-Heinz Lenzner
Bild im Header: siehe Hinweis auf Seite "Liturgie"

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