Liturgie - ZwischenTöne im Mai
Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.
In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.
FÜR MONAT Mai | Wir beten, dass sich alle, von den großen Erzeugern bis zu den kleinen Verbrauchern, dafür einsetzen, die Vergeudung von Lebensmitteln zu vermeiden, und dass jede Person Zugang zu einer qualitätsvollen Nahrung hat.
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Foto: Franz-Ulrich Börner
| Gottesmutter Maria Maria, Maienkönigin! Dich will der Mai begrüßen, O segne seinen Anbeginn, Und uns zu Deinen Füßen.
Hermann Görres
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Foto: Michael Tillmann
| 1. Mai 1. Mai – Tag der Arbeit. Demonstrationstag, weniger Gottesdiensttag. Doch für uns Christen eben auch der Tag, an dem wir an Josef, den Arbeiter denken, der die heilige Familie mit der Arbeit seiner Hände ernährt und bei dem Jesus wahrscheinlich auch ein Handwerk gelernt hat. Mit dem Gedenktag „Josef der Arbeiter“ wird die Arbeit geadelt.
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Foto: Peter Kane
| 3. Mai Zwei Urchristen gilt es am 3. Mai zu ehren: Philippus und Jakobus. Philippus war Fischer am See Gennesaret, als Jesus ihn rief. Der Tradition nach war er einer jener Johannesjünger, die der Täufer auf Jesus verwies. Jakobus, der „Bruder des Herrn“, stand dem Wirken seines Verwandten Jesus lange skeptisch und verständnislos gegenüber. Bekehrt durch sein Ostererlebnis wurde er mit Petrus und Johannes eine der drei „Säulen“ der Jerusalemer Urgemeinde, später ihr Leiter.
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Foto: Michael Tillmann | 4. Mai
Florian (Gedenktag: 4. Mai) war der Legende nach ein römischer Beamter, geboren nordwestlich von Wien. Weil er sich zu Christus bekehrte, wurde er vom Dienst suspendiert und lebte nahe seiner Heimat in St. Pölten. Als in der Christenverfolgung unter Diokletian eine Gruppe von Christen ausgeforscht wurde, eilte Florian nach Lauriacum (das heutige Lorch), um ihnen im Prozess gegen Statthalter Aquilinus beizustehen. Der aber ließ Florian verhaften und verurteilte ihn zum Tode. Das Urteil wurde am 4. Mai 304 vollstreckt.
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Grafik: Manfred Förster | 10. Mai Mütter sind Beschenkte und Schenkende. In einem viel größeren Maße als mit Blumen-sträußen ausgedrückt wird. Mütter schenken Leben und werden mit Leben beschenkt. Schenken Liebe und erhalten Liebe. Schenken Freude und freuen sich. Und weil Mütter sehr oft mehr schenken, als sie bekommen, gibt es den Muttertag. Nicht so sehr als Tag des Dankens, sondern als eine Erinnerung: Dass jeder Tag Muttertag ist: ein Tag des Denkens und Dankens. |
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Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
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