Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz
Nordhausen

Seelsorge - Neue Wege


"...Und doch sehen wir, dass wir als Gemeinde an Grenzen stoßen: Die Einnahmen reichen nicht mehr, um alles so weiterzuführen wie bislang. Gebäude verursachen hohe Kosten, und Energiekosten, Instandhaltung und Personalfragen stellen uns vor Entscheidungen, die wir uns früher nicht hätten vorstellen können..."

Mit diesen Worten wendete sich Anfang März 2026 in einem Offenen Brief (kompletter Wortlaut  hier) der Kirchenvorstand an seine Gemeinde Dom zum Heiligen Kreuz Nordhausen.
In diesem Brief wurde auch die herzliche Einladung zu einer ersten Informationsveranstaltung am Donnerstag, 23. April, um 19 Uhr, Kapitelhausaus, ausgesprochen.

Welche Resonanz diese Einladung auslösen würde, war von den Organisatoren im Voraus kaum abzuschätzen. Umso mehr überzeugt auch hier das Zahlenergebnis: von den ca. 40 aufgestellten Stühlen waren letztlich 90% von interessierten Gemeindemitgliedern besetzt.
Allein diese Tatsache ist, besonders im Hinblick auf das weitere Vorgehen, ein frohstimmender Erfolg.

Einige Minuten vor Veranstaltungsbeginn tauschte man sich unter den bereits Anwesenden u. a. über etwaige Erwartungen an dieses Format aus.


Bevor Pfarrer Steffen Riechelmann in den unterschiedlichen Charts "unbestechliche" Zahlen und Fakten vorlegte, formulierte er in seinem Redebeitrag das Thema aus:

"Neue Wege in einer kleiner werdenden Gemeinde - getragen von Gottvertrauen."

Damit wurde klar: Wir befinden uns (bereits) auf einem für uns unbekannten Pfad des Gemeindelebens, welches von uns selbst in christlicher Gemeinschaft gestaltet und getragen werden muss und wird.





Die dabei vorherrschenden bzw. erwartbaren finanziellen, personellen und organisatorischen Bedin-gungen (siehe Beispiel-Charts) bilden hierbei das "Weg-Geländer".

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In der sich der Faktendarlegung anschließenden Stunde wurden von etlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die unterschiedlichsten Gedanken spontan vorgetragen, wie sie und er sich eine Wegbe-schreitung vorstellen können. Eine wichtige Erkenntnis dabei: Wir müssen es selbst tun!

Fazit: Der erste, erfolgversprechende Schritt ist mit diesem Informationsabend getan!

Franz-Ulrich Börner


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Fotos: Franz-Ulrich Börner 

Bild im Headerbereich: siehe Seite "Aktuell"

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