Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

Liturgie - ZwischenTöne

Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.

In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.

Monat Dezember



Wir beten, dass Non‐Profit‐Organisationen im Bemühen um menschliche Entwicklung, Menschen finden, denen das Gemeinwohl ein Anliegen ist und die unermüdlich auf der Suche nach internationaler Zusammenarbeit sind.

Foto: Florian Neunere; pfarrbriefservice.de





Adventskranz:
Licht entzünden,
bis Gottes Licht kommt.


Foto: Michael Tillmann



Am 3. Dezember gedenkt die Kirche des Hl. Franz Xaver. Er war zusammen mit Ignatius von Loyola ein Mitbegründer des Jesuitenordens. Sein Lebensweg führte ihn als Missionar nach Indien, auf die Molukken im heutigen Indonesien und nach Japan. Auf dem Weg nach China verstarb er 1552 im Alter von 46 Jahren. Die für seine Zeit modernen Methoden, bei der die Bräuche der zu missionierenden Völker nicht verboten, sondern integriert werden sollten, fand oft Erfolg, wurde jedoch nach seinem Tod zunächst von der Kirche verboten, da es ihr wie eine Übernahme heidnischen Glaubens erschien. Franz Xaver ist Patron der Missionare, der Seefahrer und von Indien.

Foto: Karl-Heinz Lenzner



Die heilige Barbara ist eine Märtyrerin des 3. Jahrhunderts, die sich zum christlichen Glaube bekehrt und ein Leben in Einsamkeit gelobt hatte. Als sie sich weigerte, ihrem Glauben abzuschwören, enthauptete sie der eigene Vater, der daraufhin vom Blitz erschlagen wurde. Darum wird Barbara zum Schutz gegen Blitzschlag und „plötzlichen Tod“ angerufen und ist deshalb Patronin der Bergleute und der Artillerie. Ihr Gedenktag ist am 4. Dezember.

Grafik: Malte Hagen Olbertz



Wundertäter
Vom heiligen Nikolaus von Myra gibt es zahlreiche Berichte über Wunder und gute Taten.
Am bekanntesten ist wohl die Erzählung, in der er in der Nacht drei armen Schwestern je einen Goldklumpen durchs Fenster warf, um sie vor der Prostitution zu bewahren.
Er stillte auch wie Jesus einen Sturm auf See, um ein Boot zu retten, bewahrte seine Stadt vor einer Hungersnot und
rettete entführte Kinder aus Lebensgefahr.

Der heilige Nikolaus ist ein großer Freund der Kinder. Deshalb ist es bis heute Tradition, dass Kinder in der Nacht zu seinem Gedenktag am 6. Dezember Schuhe oder Teller hinstellen, die „vom Nikolaus“ mit Geschenken gefüllt werden. Seid ihr, sind Sie schon bereit?

Carlo Crivelli, Die Unbefleckte Empfängnis, 1492



Am 8. Dezember 1854 verkündete Papst Pius IX. das Dogma der „Unbefleckten Empfängnis“ Marias, dessen Gegenstand nicht die Geburt Jesu, sondern die Geburt der Gottesmutter ist. Durch einen Gnadenakt Gottes ist Maria ohne Erbsünde empfangen und somit vom ersten Augenblick ihres Daseins an vor der Sünde bewahrt worden, um als Mutter Jesu am göttlichen Erlösungswerk teilzunehmen.

Foto: Peter Kane



Das vierte Evangelium in der Reihenfolge der Hl. Schrift wird Johannes zugeschrie-ben.
Sein Gedenktag ist der 27. Dezember. Der Evangelist wird oft mit einem Adler dargestellt, sozusagen dem Wappentier seines Evangeliums. Der Beginn seines Evangeliums, der Johannesprolog: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott ...“, ist selbst zu einem „geflügelten Wort“ geworden.


Bild 1: Foto: Florian Neunere; pfarrbriefservice.de
Bild 2: Foto: Michael Tillmann
Bild 3: Foto: Karl-Heinz Lenzner
Bild 4: Grafik: Malte Hagen Olbertz
Bild 5: Carlo Crivelli, Die Unbefleckte Empfängnis, 1492
Bild 6: Foto: Peter Kane

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