Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

Liturgie - ZwischenTöne

Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.

In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.


Monat April



Wir beten, dass die Würde und der Wert der Frauen in jeder Kultur anerkannt werden und dass die Diskriminierungen, denen sie in verschiedenen Teilen der Welt ausgesetzt sind, aufhören.


Foto: Peter Kane



In diesem Jahr feiert die Kirche das Fest der Verkündigung des Herrn am 8. April (Montag nach der Osteroktav), da der eigentliche Festtag (25. März) in der Karwoche gelegen hätte. Eine „Verschiebung“, die daran erinnert, dass auch die Auferstehung Jesu im Ja Marias zu der Botschaft des Engels ihren Anfang genommen hat. Ein folgenschweres Ja, denn vor der Auferstehung musste Maria ihren toten Sohn im Arm halten und beerdigen.

Grafik: Viktor Brizuela



Am vierten Ostersonntag, am Sonntag des Guten Hirten (21. April 2024) begeht die Kirche den Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Das Zentrum für Berufungspastoral plant eine Aktion mit Gebetspatenschaften für Firmlinge, die durch das Sakrament der Firmung in besonderer Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt werden und die dadurch noch enger mit dem Glauben und der Kirche in einen Bund treten. Denn alle Getauften und Gefirmten sind berufen, Gott und den Menschen zu dienen und auf ihre Weise dem Beispiel Jesu zu folgen. Manche erkennen ihre Berufung darin, ihre Talente auch in einen Beruf in der Kirche einzubringen; sei es als Pastoral- oder Gemeindereferent/-in, in einem Orden oder als Priester.



Foto: Karl-Heinz Lenzner



Der heilige Georg (Festtag: 23. April) war ein Soldat in der römischen Armee, der zu Beginn des 4. Jahrhunderts den Märtyrertod starb. Obwohl wenig von ihm bekannt ist, ist er einer der beliebtesten Heiligen.


Foto: Peter Kane



 

Nach der Überlieferung soll der Evangelist Markus (Festtag: 25. April) die Kirche von Alexandrien gegründet und geleitet haben und als Märtyrer gestorben sein. Das Markus-Evangelium als erstes Gesamtwerk bietet Zugang zu den ältesten Traditionen über Jesu Verkündung und Machttaten, über Jesu Leiden, Sterben und Auferstehung. Es dürfte in Syrien entstanden sein, kurz vor der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. Es spricht vor allem Heiden an und betont deshalb, dass Jesus zu Lebzeiten bereits über die Grenzen des jüdischen Landes hinausging.


Malte Hagen Olbertz



Kirchenlehrerin, Patronin Europas – Katharina von Siena (1347–1380; Gedenktag: 29. April) ist eine der großen Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, die selbst den Papst beriet und sich stets für die Einheit der Kirche einsetzte.

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
Bild 1: Foto: Peter Kane
Bild 2: Grafik: Viktor Brizuela
Bild 3: Foto: Karl-Heinz Lenzner
Bild 4: Foto: Peter Kane
Bild 5: Malte Hagen Olbertz
Bild im Header: siehe Hinweis auf Seite "Liturgie"

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