Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

Liturgie - Impuls

 

Bild: Hetty Krist


Die sich unter den Schutz

der Gottesmutter flüchten,

finden ihn dort

über den Tod hinaus.

Denn Marias Errettung

durch Gott

und auf Gott hin

ist die Antwort

auf die Frage:

Wer gibt

unserem Leben

Zukunft?

Bibelwort: Lukas 11, 27-28 (zum Evangelium der Liturgie vom Vorabend Mariä Aufnahme in den
                                            Himmel)

AUSGELEGT!

Das Evangelium am Vorabend zum Hochfest Mariens Aufnahme in den Himmel ist an Kürze kaum zu unterbieten und dennoch an Deutlichkeit unübertroffen:


27



28

"In jener Zeit,
 als Jesus zum Volk redete,
   erhob eine Frau aus der Menge ihre Stimme und rief ihm zu:
Selig der Schoß, der dich getragen,
   und die Brust, die dich gestillt hat!
Er aber erwiderte:
   Ja, selig sind vielmehr,
   die das Wort Gottes hören
   und es befolgen."

Die Frau aus der Volksmenge konnte anscheinend ihre Begeisterung für Jesus nicht mehr zügeln, und rief ihm deshalb rühmende und ehrende Worte über seine Mutter zu, die einem Lobpreis gleichkamen.

Eine für uns durchaus nachvollziehbare Reaktion dieser Frau, denn auch wir sehen in Maria nicht nur die selige Jungfrau und zu preisende Gottesmutter, sondern sie ist auch unsere "Gottesverbindung", unser Beistand und unsere Fürsprecherin beim Vater im Himmel.
Viele Lieder, Gebete, Wallfahrten und Orte zeugen davon.

Jesus stellt das Gesagte nicht in Abrede (Maria ist nicht nur als leibliche Mutter Jesu selig zu preisen, sondern sie ist auch auf das Wort Jesu Hörende.), vielmehr er verspricht allen, die sein Wort hören und danach handeln, die ewige Seligkeit.

Ihm geht es, uns zuliebe, um sein Wort, um seine Aufforderung, um seine Wahrheit.


Quelle: Bergmoser & Höller Verlag AG
Bild: Hetty Krist

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