Aktuell - Weltmissionssonntag
Sei mutig und stark
Der Weltmissionssonntag 2026 rückt Mada-gaskar in den Mittelpunkt, eines der ärmsten Länder der Welt. Politische Instabilität, Kor-ruption und schwache staatliche Strukturen prägen den Alltag vieler Menschen. Hinzu kommen die massiven Folgen der Klimakrise. Dürren, Zyklone und Umweltzerstörung bedrohen Lebensgrundlagen und verschärfen Armut und Hunger. Besonders ländliche Regionen sind von Infrastruktur und grund-legender Versorgung weitgehend abgeschnit-ten. In vielen Teilen Madagaskars übernimmt die Kirche Aufgaben, die sonst niemand wahrnimmt. Ordensfrauen und kirchliche Gemeinschaften sind oft dauerhaft vor Ort präsent. Sie betreiben Schulen, begleiten Familien, sichern soziale Dienste und stehen Menschen in existenziellen Krisen zur Seite. Wo staatliche Versorgung ausbleibt, schaffen sie verlässliche Strukturen und geben Halt. Ein zentrales Feld dieses Engagements ist die medizinische Grundversorgung. Von Ordensfrauen getragene Krankenstationen sind in vielen Regionen der einzige Zugang zu medizinischer Hilfe. Sie verbinden fachliche Versorgung mit persönlicher Zuwendung und seelsorglicher Nähe. Ihr Einsatz steht beispielhaft für eine Kirche, die das Leben schützt, Würde achtet und Zukunft ermöglicht, auch unter schwierigsten Bedingungen.
Das Plakatmotiv zeigt zwei Ordensfrauen im Fischerdorf Kimony an der Küste Madagaskars. In einer Region, die von Armut, Klimakrise und fehlender Infrastruktur geprägt ist, übernehmen sie Verant-wortung für Bildung, Gesundheit und soziale Begleitung. Ihr Einsatz steht beispielhaft für kirchliches Engagement an der Seite der Menschen.
Motivplakat: © missio
